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"...weil Hannelore jüdisch war."

Eine Ausstellung in der Droste-Hülshoff-Realschule

Wie können sich Schulen dem zunehmenden Antisemitismus in unserer Gesellschaft entgegenstellen? Wie können sie Schüler*innen frühzeitig aufklären und sensibilisieren?

Die „Arbeitsgemeinschaft gegen Rechts“ der Droste-Hülshoff-Realschule betreut die Dauerausstellung „… weil Hannelore jüdisch war“, die sich im ehemaligen Bunker der Schule befindet. Die Ausstellung dokumentiert, womit sich jüdische Bürger*innen während der NS-Zeit konfrontiert sahen: von der Ausgrenzung, über Benachteiligung, Entrechtung, Vertreibung bis hin zur Vernichtung.

Im Zentrum der Dauerausstellung steht die Familie Hayum, eine aus Dortmund-Kirchlinde stammende jüdische Kaufmannsfamilie. Durch verschiedene Themeninseln wird das Leben der jüdischen Bevölkerung betrachtet, wobei das Leben dieser Familie im Fokus steht. Die Ausstellungsexponate sind zum Teil authentisch oder wurden von Mitgliedern der AG selbstständig erstellt, erweitert und aktualisiert.

Das Besondere an der AG ist, dass die Mitglieder zu Expertinnen und Experten der Zeitepoche werden und selbst durch die Dauerausstellung führen.

Die Ausstellung eignet sich hervorragend als außerschulischer Lernort. Führungen für Schulklassen können vereinbart werden. Auf der Homepage gibt es weiteres Material, wie z. B. eine Grafic Novel, die sich für den Einsatz im Unterricht eignet.

Referent*innen: Wiebke Menke und Schüler*innen der „AG gegen Rechts“

Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Sek I und II


Termin 04.06.2024
15.00 - 17.15 Uhr
Teilnahmebeitrag Um eine Spende für die „AG gegen Rechts“ wird gebeten
Leitung

Ina Annette Bierbrodt

Ort
Droste-Hülshoff-Realschule
Sumbecks Holz 5
44379 Dortmund
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