19.09.2019

Solar in die Zukunft

Pfarrkonvent informierte sich über Photovoltaik

Natürlich ist es sein Geschäft, doch es ist auch – und vielleicht vor allem – „meine Berufung.“ Dieter Düllmann meint damit die Photovoltaik. Dass Strom aus der Sonne gewonnen werden kann, „treibt mich seit vielen Jahren um.“ Die Dortmunder Firma Düllmann realisiert seit über 100 Jahren Elektroinstallationen und ist seit 27 Jahren Spezialist für Photovoltaik. Hier und bei den Fachleuten der Handwerkskammer und des Umweltamtes der Stadt machten sich Pfarrerinnen und Pfarrer des Dortmunder Kirchenkreises schlau über die Zukunftsenergie, die überhaupt keine Zukunftsmusik mehr ist.

Ihre erste große Solaranlage hat die Düllmann GmbH 1996 in Aplerbeck gebaut. Bundesweit kümmern sich ihre 41 Mitarbeitende um Elektroinstallationen. Ihr größter Auftraggeber ist C&A.  Im Gespräch merkt man Düllmann an, wie überzeugt er von der Solarenergie ist. Mehr als ein Drittel der gesamten Stromerzeugung komme aktuell aus Photovoltaikanlagen. „Das Ziel soll 100 Prozent sein.“  Dirk von Bracht, Klimaschutzmanager der Stadt ergänzt: „Solar lohnt sich wieder. Es ist kostendeckend machbar.“ Die Preise für die Solarenergiemodule seien in den letzten Jahren und Jahrzehnten drastisch gefallen. Gemeinsam mit dem Handwerk haben Dortmund und weitere Kommunen die Kampagne „Solarmetropole Ruhr“ gestartet. Millionen Tonnen Kohlendioxid könnten vermieden werden, wenn im Ruhrgebiet geeignete Dächer mit Photovoltaikanlagen bestückt würden.

Um den Mittelstand bei der Energiewende zu unterstützen haben die Handwerkskammern eine „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“ ins Leben gerufen. „Wir müssen konkret handeln“, begründet Dipl. Ing. Siegfried Riemann von der Handwerkskammer die Initiative. Konkret handeln wollten auch die anwesenden Theologen. So gab es aus ihrem Kreis die Anregung, im Kirchenkreis einen gemeinsamen Weg zu gehen, um die Gemeinden mit Photovoltaikanlagen auszustatten.

 

 

 

 

Foto: Stephan Schütze
Bei der Handwerkskammer (unser Foto) und in der Dortmunder Firma Düllmann informierten sich die Pfarrerinnen und Pfarrer über die Chancen der Solarenergie. Foto: Stephan Schütze