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Wie die Angst vor dem Fremden unsere Demokratie bedroht- Vortrag und Diskussion mit Lamya Kaddor


Kursnummer E201B002
Beginn Mo., 23.03.2020, 19:00 - 21:30 Uhr
Kursgebühr ohne Gebühr
Dauer 1 Abend
Kursleitung

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Kursort
In Deutschland reden viele davon, wie Geflüchtete und Einwanderer*innen sich integrieren können. Aber muss sich dafür nicht auch die Mehrheitsgesellschaft ändern? Was braucht es, damit Integration nicht als Einbahnstraße verstanden wird? Wie können liberale Grundsätze von allen gemeinsam gelebt werden? Die Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin Lamya Kaddor beobachtet mit Sorge, dass Ängste vor Geflüchteten und vor dem Islam das politische Klima in Deutschland immer mehr vergiften. Dadurch etablieren sich Denkweisen, die Beschränkungen der Freiheit zugunsten einer angeblichen Sicherheit legitimieren. Gleichzeitig warnt Kaddor, dass keine Ideologie und keine Weltanschauung über unserem Grundgesetz stehen darf, auch hier sieht sie die Demokratie in Gefahr. Die erklärte Verfassungspatriotin ist Tag für Tag mit der Integrationswirklichkeit konfrontiert; sie sieht, welche Probleme, aber auch Chancen auf die deutsche Gesellschaft zukommen. Für sie ist klar: Wir brauchen ein neues deutsches Wir. In Vortrag und anschließender Diskussion setzen wir uns mit den Thesen der Autorin auseinander.
Eine Kooperation mit dem Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V., dem Regionalbüro Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Ev. Stadtkirche St. Petri.
Referentin: Lamya Kaddor (Islamwissenschaftlerin, Religionspädagogin)
Moderation: Michaela Rensing (Journalistin)
Um Anmeldung wird gebeten: bildungswerk@ekkdo.de




Datum
23.03.2020
Uhrzeit
19:00 - 21:30 Uhr
Ort
Ev. Stadtkirche St. Petri
Petrikirchhof/Westenhellweg/ gegenüber Hauptbahnhof