Evangelischer Kirchenkreis Dortmund

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10.03.2014

Ev. Kirchenkreis Dortmund

"Aus 4 mach 1" - der Evangelische Kirchenkreis Dortmund ist Anfang 2014 aus den drei Dortmunder Kirchenkreisen und dem Kirchenkreis Lünen zusammengeführt worden.

Der Kirchenkreis Dortmund gehört zur Evangelischen Kirche von Westfalen. Aus jeder Gemeinde des Kirchenkreises werden Mitglieder in die Kreissynode - das ist das Parlament des Kirchenkreises - entsandt.

Der Kirchenkreis hat sich eine Satzung gegeben und wird vom Kreissynodalvorstand (KSV) geleitet. Im Auftrag des KSVs führt die Geschäftsführung die laufenden Geschäfte. Sie besteht aus der Superintendentin bzw. dem Superintendenten und der Leiterin bzw. dem Leiter des Kreiskirchenamtes.

Mit fast 200.000 Gemeindemitgliedern ist er der größte Kirchenkreis in Westfalen. Er umfasst 28 Gemeinden mit 88 Gemeindepfarrstellen und 28 Verbandspfarrstellen, außerdem 47 Pfarrerinnen und Pfarrer im Entsendungsdienst oder im Beschäftigungsauftrag.

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31.12.2013

Viel bewegt

Evangelische Kirche in Dortmund, Lünen und Selm

Wir schreiben das Jahr 1886. Damals starteten die Gemeinden St. Marien und St. Reinoldi den Versuch einer Vereinigung der evangelischen Kirchengemeinden. Diese Initiative scheiterte genauso wie eine weitere etwa 20 Jahre später.

Der Weg zum Zusammenschluss blieb steinig auch als 1928 der Entwurf einer Verbandssatzung von Vertretern der Gemeinden angenommen worden war. Denn der zuständige Minister verweigerte die nötige staatliche Genehmigung.

Erst im April 1942 entstand der Gesamtverband evangelischer Kirchengemeinden des Kirchenkreises Dortmund, zu dem auch Lünen gehörte. Im September 1952 tagte zum ersten Mal die Verbandsvertretung des Gesamtverbandes in Lünen.

1957 hatte der Kirchenkreis 452.000 Gemeindemitglieder in 57 Kirchengemeinden mit 105 Gemeindepfarrstellen und fünf Kreispfarrstellen. Der Kirchenkreis Dortmund profitierte vom Wirtschaftswunder, errichtete mehr Stellen, Kirchen und Gemeindehäuser. Er wurde zum stärksten Kirchenkreis der Westfälischen Landeskirche.

Weil man mit weiter steigenden Gemeindegliederzahlen rechnete, wurde 1960 der eine Kirchenkreis geteilt, fünf neue Kirchenkreise gebildet und gleichzeitig die Finanzhoheit dem Verband übertragen.

„Viel bewegt“ hätte die Evangelische Kirche so der scheidende VKK-Vorstandsvorsitzende Paul-Gerhard Stamm rückblickend auf die letzten Jahre und Jahrzehnte. Die Evangelische Kirche sei „immer Kirche für andere“ gewesen „und wird es hoffentlich bleiben.“ Das Engagement für die Obdachlosen und den Kampf gegen den Abriss von Bergarbeitersiedlungen führte er als einige Beispiele an.

„Ein Markenzeichen unserer Kirche in Dortmund und Lünen ist dieses Engagement in gesellschaftspolitischen Fragen, das sich Einmischen, Mitreden und Mittun.“ Die Themen „Armut, Kampf gegen Rechts, gegen Atomkraft und für den Frieden“ würden sich „wie ein roter Faden durch die vielen Jahre unseres Verbandes“ ziehen.

Nach 54 Jahren bilden die Kirchenkreise jetzt wieder den einen Evangelischen Kirchenkreis Dortmund. Er wird 220.000 Gemeindeglieder in 29 Gemeinden mit 88 Gemeindepfarrstellen und 28 Verbandspfarrstellen umfassen. Hinzu kommen 47 Pfarrerinnen und Pfarrer im Entsendungsdienst oder im Beschäftigungsauftrag.

„Ich bin davon überzeugt, dass die Gründung des neuen Kirchenkreises jetzt gut und richtig ist“, so Stamm. „Vieles wird hoffentlich anders. Wir wachsen zusammen, um Gottes Wort zu verkünden und zu leben. Wir wachsen zusammen, um für die Menschen da zu sein: Für die, die an den Rändern der Gesellschaft und die, die mitten drin sind.“

Der neue Superintendent und der Kreissynodalvorstand wurden am 12. Oktober 2013 gewählt und werden in einem Gottesdienst am 19. Januar 2014 in St. Reinoldi in ihre Ämter eingeführt.

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