Das Dortmunder Spendenparlament

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Zehn Jahre „spendobel“ – ein Beitrag zur sozialen Stadt

spendobel wählte neue Projekte aus

Die Dortmunder Mitternachtsmission, eine Beratungsstelle für Prostituierte, engagiert sich in der Notfallhilfe für Kinder und schwangere Frauen, die aus den neuen EU-Ländern nach Dortmund gekommen sind. Dabei bekommt sie jetzt Hilfe vom Dortmunder Spendenparlament „spendobel“.

Auf der diesjährigen Sitzung des Spendenparlaments am Dienstag, 27. September 2011 im Rathaus haben seine Parlamentarier das Engagement der Mitternachtsmission als eines von zehn förderungswürdigen Projekten ausgewählt. Die Hospizbegleitung der Diakonie und die Ärztliche Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern sind ebenfalls mit dabei, genau wie die Hilfe und Begleitung minderjähriger Flüchtlinge und das Projekt „Kunst und Musik im Klinikum“, das Farbe, Musik und Freude in den Klinikalltag von kleinen Patienten bringt.

Bis September des nächsten Jahres will spendobel für alle Vorhaben insgesamt rund 78.000 Euro einwerben. Und die Chancen dafür sind gut. Denn im vergangen Jahr konnten alle Projekte ihr Spendenziel erreichen. Mit einem Gesamtaufkommen von 107.000 Euro war es das erfolgreichste Jahr von spendobel.

Dabei war die diesjährige Sitzung des Spendenparlaments eine besondere. Denn spendobel konnte seinen zehnten Geburtstag feiern. „Stolz darauf, dass es spendobel gibt“ ist Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Selbst Mitglied im Spendenparlament bezeichnete er in seinem Grußwort die Geschichte spendobels als „Erfolgsgeschichte“. Mehr als 700.000 Euro habe spendobel in den zehn Jahren eingeworben. Das sei „ein Beitrag zur sozialen Stadt“. Die „großartige Idee des Spendenparlaments“ beweise, dass „Mitmenschlichkeit und Gemeinsinn in Dortmund verankert sind.“

Jürgen Klems, Präsident von spendobel gab das Lob an die Evangelische Kirche weiter. „Ohne sie hätte sich spendobel in den letzten Jahren nicht so hervorragend entwickeln können.“

„Wir wollten bei der Gründung vor zehn Jahren dort ansetzen“, so Superintendent Paul-Gerhard Stamm rückblickend, „wo unsere Sozialsysteme nicht hinreichen.“ Und er stellte in Aussicht: „Wir wollen noch mehr bewegen, denn mit zehn Jahren ist spendobel noch jung.“

Dr. Stephan Reimers, Gründer des Hamburger Spendenparlaments, der vor zehn Jahren bei spendobels Gründung Pate stand, gratulierte zum runden Geburtstag. „Die Spendenparlamente geben Hilfe zur Selbsthilfe, damit das Leben besser gelingen kann.“

Das Spendenparlament „spendobel“ ist eine Initiative der Evangelischen Kirche. In den zehn Jahren seines Bestehens konnte es mehr als 100 soziale Vorhaben in Dortmund unterstützen.

Schrift: Zehn Jahre spendobel zum Herunterladen

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