Ökumenische Spendenprojekte

Der Evangelische Kirchenkreis Dortmund unterstützt ökumenische Projekte weltweit - auch finanziell. Über den Ausschuss Ökumene des Kirchenkreises wird jährlich beraten, welche Projekte finanzielle Zuwendungen erhalten.
Darüber hinaus möchten wir sie gerne auch auf die folgenden Projekte in Dortmund, Europa und weltweit zur Unterstützung hinweisen.Wir freuen uns auf Kollekten der Gemeinden aus Gottesdiensten und von Gemeindefesten ebenso wie auf Spenden im Rahmen von Geburtstagsfeiern oder als Einzelspenden. Gerne kommen wir in ihre Gruppe und informieren über das Projekt. 

Spendenprojekt

Wir erbeten Kollekte und Spenden für die Volksgruppe der San in Botswana. Die San sind die eigentlichen Ureinwohnerinnen und Ureinwohner des südlichen Afrikas und wohl die älteste, noch lebende Spezies des Homo Sapiens. Die Geschichte der San ist eine Geschichte von Vertreibung und Verdrängung. Heute leben nur noch etwa 50.000 San im gesamten südlichen Afrika. Sie sind zwar mittlerweile staatlich anerkannt, werden aber oft in unwirtliche Steppen- und Bergregionen zurückgedrängt.

Viele San Kinder sind heute nur unzureichend in Vorschulen und Schulen integriert – die Evangelisch-lutherische Kirche in Botswana (ELCB) bildet Lehrerinnen und Lehrer aus, die die San Sprache sprechen und die San Kultur kennen, um den San Kinder Vorschulbildung vermitteln zu können, damit diese dann in weiterführende staatliche Schulbildung integriert werden können. Begonnen wurde bereits mit mehrmonatigen Ausbildungskursen für die zukünftigen Leiter*innen von Spiel- und Fördergruppen für die San Kinder. Für weitere Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen bis 2010 sucht die ELCB die enge Zusammenarbeit mit der Universität in Gaborone und dem Kultusministerium des Landes.

Verwendungszweck (bitte unbedingt angeben): 0050.52.5490.05 Kirchl. Bildungsprogramm benacht. Kinder


Spendenprojekt

Wir erbeten Kollekte und Spenden für die Arbeit der Kaluli Development Foundation in Sambia. Seit vielen Jahren unterstützt die Gossner Mission schwerpunktmäßig Projekte zur Frauen- und Mädchenförderung in Sambia.

Mädchen in Sambia werden oftmals aus finanziellen Gründen von ihren Familien vorzeitig aus der Schule herausgenommen. Sie werden in der heimischen Feldarbeit eingesetzt oder früh verheiratet. Etliche Mädchen verlassen die Schule, weil sie - noch Teenager - schwanger werden. Als jungen Müttern fällt es ihnen dann schwer, wieder in den Schulalltag zurückzufinden. Oft hat die Tatsache, dass ein Mädchen aus der Altersgruppe ein Kind bekommt, gar eine fatale Sogwirkung auf andere Mädchen, die das Muttersein als Ausweis des Erwachsenseins betrachten. Nicht wenige Mädchen werden aber auch ungewollt schwanger durch Wanderarbeiter (Fischer vom nahegelegenen Kariba-Stausee oder Bergleute aus den zahlreichen umliegenden Kohleminen).

Die Organisation KDF hat es sich zur Aufgabe gesetzt, zum einen diesen Mädchen nachzugehen, Kontakt zu den Familien aufzunehmen und Überzeugungsarbeit zu leisten, dass die Mädchen ihren Schulabschluss machen sollten, um später im Leben bessere Chancen zu haben. Im Zentrum des Projekts steht aber die vorbeugende Aufklärungsarbeit im Bereich der Geschlechtergleichstellung in Schulen im Einzugsgebiet von KDF. Dies geschieht über die Fortbildung von Lehrerinnen zu sog. Child Core Guardians, über die Bildung von Schülergruppen zu sog. Youth Peer Educators (als Multiplikator*innen), sowie über Aktionen und Workshops an den Schulen mit dem Ziel, Mädchen zu stärken, Rollenverständnisse zu hinterfragen, Kinderrechte zu propagieren und nicht zuletzt auch über allgemeine Sexualaufklärung. Mit Aktionstagen und Theater- und Dramagruppen wird Kontakt zu den Mädchen aufgenommen und mit ihnen gemeinsam gearbeitet. Einbezogen ist erstmals auch die Erstellung und Sendung von Radioprogrammen mit einschlägigen Botschaften zum Thema in einem lokalen Sender.

Verwendungszweck (bitte unbedingt angeben): 0050.52.5490.06 Mädchenförderung an Schulen

 

Spendenprojekt

Wir erbeten Kollekte und Spenden für die Arbeit von Dar el Kalima in Bethelhem. Die Lebensbedingungen in Bethlehem sind äußerst schwierig und zermürbend: die Stadt ist von einer 9 Meter hohen Mauer umgeben, die die Bewegungsfreiheit der Menschen sehr beschneidet. Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Bildungsarmut und Arbeitslosigkeit prägen das Bild. Besonders Bildungsarmut macht Horizonte eng und bereitet einen Nährboden für Intoleranz, Hass oder gar Gewalt. Mehr als 50% der dortigen Bevölkerung ist unter 18 Jahre. Viele der jungen Menschen sind ohne Ausbildung und Arbeit. Sie brauchen eine Lebensperspektive. Dafür ist eine Ausbildung, die den sozialen und ökonomischen Bedürfnissen des Landes entspricht, die beste Voraussetzung. Im Jahre 2006 wurde daher das Dar al-Kalima University College of Arts & Culture in Bethlehem gegründet, dessen Präsident Pfarrer Dr. Mitri Raheb ist. Das umfangreiche Bildungsangebot erstreckt sich von einer kunsthandwerklichen Berufsschule bis zur Hochschule mit Bachelor-Abschlüssen in den Darstellenden und Bildenden Künsten, in Musik, sowie im Tourismusbereich. Neben dem reinen Wissen werden sowohl Werte und Demokratieverständnis vermittelt, als auch Grundlagen für den Aufbau einer Zivilgesellschaft. Die 500 Studierenden kommen aus Bethlehem, den umliegenden Dörfern und aus Flüchtlingslagern, 60 % von ihnen sind muslimsichen Glaubens, 40 % sind christlichen Glaubens. Ein Großteil der Absolvent*innen von Dar al Kalima finden einen Arbeitsplatz oder gründen eine eigene Existenz.

Spendenzweck (bitte unbedingt angeben):  0050.52.5490.08 Ausbildungseinrichtung Dar el Kalima


 

Spendenkonto

Evangelischer Kirchenkreis Dortmund
Sparkasse Dortmund
IBAN DE33 4405 0199 0001 0611 00
BIC DORTDE33XXX

Bitte geben Sie bei Ihrer Spende für die Ökumenischen Projekte unbedingt auch den aufgeführten Verwendungszweck an. Gerne können auch Spendenquittungen ausgestellt werden. Geben Sie hierzu bitte Ihre Adresse an.