In Krisen gesund und handlungsfähig bleiben

Krisenmanagement in der Schule

Eine langjährige Kollegin verstirbt an einer Krebserkrankung. Ein Schüler verunglückt tödlich im Urlaub. Während der Fahrt zur Schwimmhalle werden mehrere Schülerinnen verletzt – zahlreiche kleine und große Katastrophen begleiten den Schulalltag. An dieser Stelle setzt das schulische Krisenmanagement ein: Gespräche führen, Aufgaben verteilen, Hilfen anfordern, Maßnahmen einleiten.
In diesen krisenhaften Situationen geht es aber auch darum, mit eigenen psychischen Belastungen angemessen umzugehen und auf die eigene Gesundheit zu achten. Betroffenheit und persönliches Involviertsein, Handlungsdruck, Stress, Erwartungshaltungen anderer, öffentliches Interesse und nicht zuletzt Konflikte unter handelnden Personen können auch hoch kompetente Mitglieder von Schulkrisenteams an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit bringen.
Im Seminar soll es deshalb darum gehen, Belastungsfaktoren für die Mitglieder von Schulkrisenteams zu analysieren und Strategien zu entwickeln, um diesen Belastungen effektiv entgegenwirken zu können. Aktuelle Informationen aus der Forschung und die Gelegenheit zum Austausch konkreter Erfahrungen werden miteinander kombiniert.

Referent: Dr. Harald Karutz, Leiter des Notfallpädagogischen Instituts Essen
Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen
Zielgruppe: Lehrer/innen in Krisenteams, Schulseelsorger/innen, Schulsozialarbeiter/innen

Gemeinsame Veranstaltung der evangelischen Schulreferate und der Bezirksbeauftragten für Berufskollegs im Ruhrgebiet und des Pädagogischen Instituts der EKvW


Termin 12.11.2018
9:30 - 16:00 Uhr
Teilnahmebeitrag 20,00 €
Leitung

Ina Annette Bierbrodt

Ort
Reinoldinum
Schwanenwall 34
44135 Dortmund
Zurück Anmelden