Jesus ja - aber Christus?

Probleme mit der Christologie im RU - Arbeiten mit dem KLP Sek II

Umrisse des historischen Jesus lassen sich in der Oberstufe plausibel erarbeiten. Zwar provoziert die „Wunderfrage“ ungläubige Schülerreaktionen und kontroverse Diskussionen, aber didaktisch schwierig wird es, wenn es um die Heilsbedeutung des Todes Jesu geht: Die historischen Umstände des Prozesses lassen sich aufklären, aber dass Jesus sich geopfert habe oder sogar geopfert worden sei, für unsere Sünden gestorben sei, ist für Schüler*innen kaum nachvollziehbar: Gott opfert seinen Sohn? Vergebung der Sünden und das immer wieder für die stets rückfälligen, sündigen Menschen? Vielleicht hilft ein Blick in den zweiten Artikel des Credos. Oder auch der interreligiöse Dialog: Wie deuten andere Religionen den Tod Jesu, wie den Glauben an Gottes Sohn?

Darüber hinaus verlangt der Lehrplan, die christliche Hoffnung bzw. Zukunftsvorstellung in der Einführungsphase zu behandeln. Wie kann das ohne die Beschäftigung mit Jesus dem Christus in dieser Stufe gehen?

Materialien, die für die eigene Weiterbildung und den Unterricht geeignet sind, werden verteilt und besprochen.

Referent: Dr. Albrecht Willert, Recklinghausen
Leitung: Arnd Röbbelen, Herne
Zielgruppe: Lehrer*innen der Sek II

Gemeinsame Veranstaltung der evangelischen Schulreferate im Ruhrgebiet


Anmeldung über das Schulreferat Herne: www.schulreferate-online.de

Termin 19.02.2019
15:30 - 18:00 Uhr
Teilnahmebeitrag 10,00 €
Ort
Saal des Kinderheims Herne
Overwegstraße 31
44625 Herne
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