Westfälischer Orgeltag im Ev. Kirchenkreis Dortmund

Dortmund bietet Höhepunkt am Westfälischen Orgeltag

„Orgel am See“

Die Orgel gilt als die „Königin der Instrumente“. Ende vergangenen Jahres hat sie die UNESCO zum „Kulturerbe der Menschheit“ erklärt. Wer sich über die Erhabenheit ihres Klanges freuen und anspruchsvolle Orgelmusik hören möchte, der verbindet damit in der Regel einen Besuch in einer Kirche. Bachs berühmte Toccata und Fuge zum Beispiel oder moderne Werke von Pepping oder Messiaen stehen auf dem Programm von Orgelkonzerten in Kathedralen und Basiliken.

Mancherorts sind auch weltliche Konzerthäuser mit einem Instrument ausgestattet. Das Konzerthaus in Dortmund beispielsweise kann mit einer Orgel des Bonner Orgelbauers Klais aufwarten. Dass sich Musikfreunde aber unter freiem Himmel an Orgelklängen erfreuen können, ist äußerst ungewöhnlich. Am Dortmunder Phoenix-See wird das im Juni möglich sein.

Zum Westfälischen Orgeltag am Sonntag, 24. Juni, stand auf der Kulturinsel in Hörde eine Freiluftorgel. „Open Air“ konnten Besucherinnen und Spaziergänger über mehrere Stunden Orgelmusik unterschiedlicher Genres genießen.

Unter dem Titel „Orgel am See“ spielten Dortmunder Kantorinnen und Kantoren unter anderem Stücke von Johann Sebastian Bach, ließen „Swinging Pipes“ erklingen und präsentierten die „Orgel für vier Hände und vier Füße“. Am Nachmittag um 15 Uhr feierten Musiker und Besucher gemeinsam einen Gottesdienst auf der Kulturinsel, mitgestaltet vom Dortmunder Superintendenten Ulf Schlüter.

Und auch die Kinder erlebten am Orgeltag die Königin der Instrumente auf besondere Weise: Für sie gab es eine spezielle Orgelpräsentation und die Kinder-Orgelerzählung „Die fürchterlichen Fünf“.

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