Ein besonderer Segen

„E“ wie engagiert, „I“ wie interessiert und „N“ wie Nächstenliebe. Elf Bälle mit diesen drei und weiteren acht Buchstaben waren die Hauptdarsteller beim Abschluss-gottesdienst in St. Marien.

Gottesdienst zum Kreiskirchentag in St. Marien

„E“ wie engagiert, „I“ wie interessiert und „N“ wie Nächstenliebe. Elf riesige Bälle mit diesen drei und weiteren acht Buchstaben waren die Hauptdarsteller beim Abschlussgottesdienst des Kirchentages in St. Marien. Vom Kirchenschiff hinten bis zum Altarraum vorn gaben sie die Gottesdienstbesucher durch die Reihen. Vor dem Altar wurde klar, die Buchstaben bilden den Namen „einfach frei“ - das Motto des Reformationsjahres. „Christ sein heißt für mich, frei zu sein und gleichzeitig Verantwortung zu tragen“, interpretierte Michael Stache, Stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises den Leitspruch.

„Gott lässt sich nicht kaufen“, so Superintendent Ulf Schlüter in seiner Predigt. Das sei für Luther der Kern gewesen. „Einfach frei“ sei deshalb auch der Kern der Reformation - selbst nach 500 Jahren. Ein sichtbarer Ausdruck, unser Leben als Gottes Geschenk und als Segen zu betrachten, sollte deshalb auch ein besonderer Segen sein: die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises hatten ihn zum Schluss des Gottesdienstes mit einem Rosengeschenk in die Bänke der Gottesdienstgemeinde.

Um das Motto des Reformationsjahres "Einfach frei" ging es im Abschlussgottesdienst des Dortmund Kreiskirchentages in der St. Marienkirche. Foto: Stephan Schütze