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13.09.2013 // Religiöse Bildung

Zertifikate für Erzieherinnen und Erzieher

„Wo evangelisch draufsteht, muss auch evangelisch drin sein“ mit diesen Worten beglückwünschte Pfarrer Jochen Schade-Homann 15 evangelische Erzieherinnen und Erzieher zu ihren Zertifikaten.

Religiöse Bildung in evangelischen Kindertageseinrichtungen

„Wo evangelisch draufsteht, muss auch evangelisch drin sein“, mit diesen Worten beglückwünschte Pfarrer Jochen Schade-Homann 15 evangelische Erzieherinnen und Erzieher zu ihren Zertifikaten. Schade-Homann ist Leiter des Fachbereichs „Jugend und Erziehung“ der Vereinigten Kirchenkreise. Die Erzieherinnen und Erzieher aus den evangelischen Kindertageseinrichtungen hatten sich in einer Langzeitfortbildung um das Was und Wie der religiösen Bildung für die „Kleinen“ gekümmert.

Die evangelischen Kindertageseinrichtungen hätten eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Werten und Normen, so Schade-Homann. „Der Glaube muss gepflegt und eingeübt sein.“ Dazu sind die Erzieherinnen und Erzieher – 13 Frauen und zwei Männer – durch die religionspädagogische Fortbildung jetzt besonders qualifiziert. Die Leiterinnen des Kurses, Pfarrerin Beate Brauckhoff und Kindergartenleiterin Nicole Becker, wissen: Auch wenn die biblischen Geschichten bekannt sind ist immer die Frage da, wie man sie lebendig und für Kinder anschaulich erzählen kann.

Die Fortbildung hat einen theologischen Einblick in das Alte und Neue Testament gegeben. Die bearbeiteten Geschichten orientierten sich am Kirchenjahr und den existenziellen Fragestellungen. Eine Einführung in Taufe und Abendmahl, kirchenpädagogische Grundfragen und die rituelle und liturgische Gestaltung des Erzählens standen im Mittelpunkt der Fortbildung.
Immer wichtiger sind auch Fragen des interreligiösen und interkulturellen Zusammenlebens in den Kindergärten. Die gemeinsamen Glaubensgeschichten von Judentum-Christentum und Islam wurden deshalb betrachtet. Im Gespräch mit der Religions- und Islamwissenschaftlerin  Saida Aderras konnten Alltagsfragen besprochen werden.

Alle Teilnehmenden haben am Ende der Fortbildung einen religionspädagogischen Entwurf vorgelegt, eine Ausarbeitung zu einer biblischen Geschichte, die in der jeweiligen Einrichtung und im Kurs durchgeführt und dokumentiert wurde.

Der Kurs war eine Fortbildungsreihe des Evangelischen Bildungswerkes Dortmund im Rahmen des Fortbildungsprogramms für Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen. Finanziert wurde er vom Fachbereich „Jugend und Erziehung“ der VKK.

Ein weiterer Kurs ist für das nächste Jahr geplant. Start ist im Januar. Weitere Informationen unter www.fachbereichbildung.de.

 

Zertifikate gab es nach Abschluss der religionspädagogische Langzeitfortbildung für die Erzieherinnen und Erzieher. Foto: Stephan Schütze