21.09.2015 // Völkermord an Armeniern 1915/16

Zeitzeugen erinnern sich

Im hohen Alter erinnern sich die letzten überlebenden Zeugen des Genozids an den Armeniern der Jahre 1915/16 im Osmanischen Reich, an ihre verlorene Kindheit, die verlorene Familie und vergangene Hoffnungen. Sie berichten von der Gewalt des Ersten Weltkriegs und den Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg.

Verlust und Vermächtnis - Völkermord an Armeniern 1915/16

Im hohen Alter erinnern sich die letzten überlebenden Zeugen des Genozids an den Armeniern der Jahre 1915/16 im Osmanischen Reich, an ihre verlorene Kindheit, die verlorene Familie und vergangene Hoffnungen. Sie berichten von der Gewalt des Ersten Weltkriegs und den Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg.

Prof. Dr. Mihran Dabag und Dr. Kristin Platt haben im Rahmen eines „oral history“-Projekts in den 1990er Jahren in verschiedenen Ländern Europas Interviews mit ihnen geführt. Sieben dieser Lebensberichte sind in dem Band „Verlust und Vermächtnis. Überlebende des Genozids an den Armeniern erinnern sich“ publiziert worden.

Die Überlebenden berichten von den Todesmärschen, von Hunger, Entmenschlichung und unvorstellbarer Grausamkeit. Gleichzeitig stellen sich in den Interviews beeindruckende Persönlichkeiten vor, die ihre jeweils ganz unterschiedlichen Formen des Umgehens mit diesen Erfahrungen gefunden haben.