03.09.2020

Plakate gegen rechte Wahlpropaganda

Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus: Dortmund hat keinen Platz für Rechtsextremismus

Der Wahlkampf zur Kommunalwahl am 13. September ist in vollem Gange. In manchen Stadtteilen hat sich gezeigt, dass es sehr viele Plakate aus dem rechtsextremistischen Bereich gibt. Das ärgert viele Bürger und Bürgerinnen, die sich für die Demokratie und Toleranz in Dortmund einsetzen. Mancherorts sind die Plakate der demokratischen Parteien sogar ganz aus dem Straßenbild verschwunden, sodass dort nur Naziplakate hängen.

Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus hat jetzt eine Aktion wieder aufgelegt, die er schon in den letzten Wahlkämpfen erfolgreich durchgeführt hat. Friedrich Stiller und Jutta Reiter, die Sprecher des Bürgerbündnisses aus der Mitte der Gesellschaft, berichten: „Im Mittelpunkt steht das gelbe Plakat 'Dortmund hat keinen Platz für Rechtsextremismus`". Es hängt seit vielen Jahren in vielen Fenstern, Fluren oder Foyers. Im Zusammenhang mit den Wahlkämpfen kann es aber auch auf den Straßen ausgehängt werden, an den Laternenpfählen und Lichtmasten sowie die Wahlplakate der Parteien.“

Denn die an dem Arbeitskreis beteiligten Parteien SPD, CDU und GRÜNE sehen dieses gemeinsame Plakat auch als Wahlplakat. „Das haben wir mit ihnen aktuell noch einmal verabredet“, so die beiden Vertreter von Kirche und Gewerkschaft. „Dadurch können engagierte Gruppen, Bürger und Bürgerinnen das Plakat da aufhängen, wo sie es für sinnvoll halten, entweder um die Plakatierung extremistischer Parteien zu kommentieren oder um einfach ein Signal für das demokratische Dortmund zu setzen.“

Um die Sache zu erleichtern, hat der Arbeitskreis jetzt sogar eine größere Menge direkt auf Trägerpappen drucken lassen, so können sie einfacher aufgehängt werden. Darüber hinaus gibt es das Plakat nach wie vor auch auf Papier.

Wer Interesse an den Plakaten hat, kann sich beim Arbeitskreis melden über den

  • Evangelischen Kirchenkreis Dortmund,
    Referat Gesellschaftliche Verantwortung unter
    rgv(at)ekkdo.de
    oder
    vormittags unter Tel. 0231 8494- 373.
Grafik: AKggRechtsextremismus
Das gelbe Plakat zum Kommentieren extremistischer Parteien oder als Signal fürs demokratische Dortmund.
Grafik: AKggRechtsextremismus