• Kontakt

24.01.2019

Noch Platz im Revier

8.000 Betten für Kirchentagsgäste gesucht

Noch Platz im Revier? Keine Frage, meint Julia Helmke, Generalsekretärin des Evangelischen Kirchentages. Denn 8.000 private Unterkünfte soll es für die Gäste des Evangelischen Kirchentags im Juni geben.

Optimistisch, dieses Ziel zu erreichen, zeigt sich auch Kirchentagspräsident Hans Leyendecker. Dortmund engagiere sich ungewöhnlich stark für den Kirchentag. „Das zeigt, dass er für Dortmund wichtig ist“, freut sich Leyendecker. Und Oberbürgermeister Ullrich Sierau ergänzt: „Die Dortmunder sind gastfreundlich und weltoffen. Sie stehen in der Tradition, gute Gastgeber zu sein.“

Neben Dortmund werden auch in Lünen, Unna, Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Kamen, Schwerte und Witten Privatquartiere gesucht. Dass neben der Kirchentagsstadt auch weitere Städte Privatquartiere anbieten, ist eine Premiere. Und die Suche gehe jetzt in die „heiße Phase“, sagt Präses Annette Kurschus.

Wer einen Kirchentagsgast aufnehmen möchte, braucht übrigens kein besonderes Gästezimmer. „Ein Bett, ein Sofa oder eine Liege und ein kleines Frühstück am Morgen reichen völlig aus. Bringen Sie Ihre Gäste einfach so unter, wie Sie Freunde oder Familie unterbringen würden", so Julia Helmke. Der Kirchentag selbst sei „gelebte Gastfreundschaft“. Und, so Helmke weiter, „es ist wunderbar, dass Menschen ihre Türen und Wohnungen dafür öffnen.“

Der Evangelische Kirchentag (19. bis 23. Juni) in Dortmund erwartet rund 100.000 Besucherinnen und Besucher. 40.000 von ihnen finden in Schulen eine Unterkunft, 20.000 in Hotels oder auf Campingplätzen und 32.000 übernachten bei Freunden oder Verwandten. Das Angebot der 8.000 Privatquartiere richtet sich an Menschen ab 35 Jahre und an Menschen mit Behinderung, an Mitwirkende und internationale Gäste sowie an Familien mit kleinen Kindern. „Ich denke, da haben wir Platz im Revier“, so Helmke.

Privatquatier anmelden

Wer Besucherinnen und Besucher des Kirchentages aufnehmen möchte,
kann seinen Schlafplatz telefonisch unter der

Foto: Stephan Schütze
Noch Platz im Revier? – Unter diesem Motto hat der Kirchentag seine Privatquartierkampagne gestartet. Foto: Stephan Schütze