20.06.2018

Neuer Ort für Hilfen der Diakonie im Kaiserstraßenviertel

Tag der offenen Tür im neuen Diakoniezentrum Arndtstraße

Das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH hat einige seiner Angebote im Kaiserstraßenviertel gebündelt: Im Diakoniezentrum Arndtstraße arbeiten Fachkräfte der Diakonie daran, die Situation von Menschen in schwierigen Lebensumständen zu verbessern.

Ob suchtkrank, verschuldet oder psychisch erkrankt, im Diakoniezentrum Arndtstraße gibt es Hilfe und Begleitung, so auch für schwerkranke, sterbende Menschen und ihre Angehörigen. An einem Tag der offenen Tür am Dienstag, 19. Juni 2018, stellte die Diakonie das neue Haus, seine Arbeitsgebiete und die Menschen, die hier arbeiten, Anwohnern und interessierten Besuchern persönlich vor.

Gemeinsam mit Sozialdezernentin Birgit Zoerner und Michael Stache, Ständig Stellvertretender Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund, begrüßte Diakonie-Geschäftsführerin Anne Rabenschlag die zahlreichen Gäste und die Mitarbeiter des Hauses. Dazu gab es Führungen durch die Räumlichkeiten der Arbeitsgebiete sowie Speisen und Getränke aus der Küche des Wichernhauses der Diakonie.

„Wir entwickeln unsere Hilfeangebote bedarfsgerecht stetig weiter, dafür benötigen wir mehr Raum. Dieses Haus bietet großzügige, einladende Möglichkeiten dafür“, sagte Diakonie-Geschäftsführerin Anne Rabenschlag. Sozialdezernentin Birgit Zoerner stellte den Wert der Einrichtungen für das Quartier und die gute Arbeit für Menschen in Not heraus.

Im Laufe der vergangenen Monate haben die Diakonie Fachstelle Sucht, der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst, die Sozial- und Schuldnerberatung sowie das Betreute Wohnen MittenDrin das ehemalige Verwaltungsgebäude der Telekom im Kaiserstraßenviertel bezogen. Mittlerweile sind alle Umbauarbeiten des barrierefrei zugänglichen Hauses abgeschlossen: Neben einer Komplettsanierung und einer Neugestaltung des Eingangsbereichs, wurde das dreigeschossige Haus mit einem Fahrstuhl ausgestattet, der vom Bürgersteig aus zugänglich ist.

Insgesamt hat die Diakonie 2,3 Millionen Euro am Standort Arndtstraße investiert, zuzüglich Mitteln aus dem Investitionspaket 1 der Stadt Dortmund. Knapp 50 Mitarbeitende sind im Diakoniezentrum Arndtstraße tätig und wirken in folgenden Arbeitsgebieten:

  • MittenDrin Ambulant Betreutes Wohnen
    Betreuung für Menschen mit einer psychischen Erkrankung
  • Diakonie Fachstelle Sucht
    Hilfs- und Beratungsangebot für Menschen mit einer Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit
  • Sozial-, Schuldner- und Insolvenzberatung
    Beratung und Hilfsangebot für Menschen in Notlagen
  • Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst
    Beratungs- und Begleitdienst für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen

Verwaltungskräfte für den Empfangsbereich und das Info- und Servicetelefon der Diakonie, 0231 8494-555 sowie die Fachbereichsleitung Psychiatrie und Behindertenarbeit komplettieren das Diakoniezentrum Arndtstraße.

Foto: Diakonie Dortmund
Ratsmitglied Michael Taranczewski (v.l.), Vorsitzender des Sozialausschusses der Stadt Dortmund, Diakonie-Geschäftsführerin Anne Rabenschlag, Sozialdezernentin Birgit Zoerner, Michael Stache, stellvertretender Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund und Diakonie-Fachbereichsleiter Rainer Klein bei der Eröffnung des Diakoniezentrums Arndtstraße. Foto: Diakonie Dortmund