• Kontakt

25.07.2022

Kreiskirchentag „Himmel im Pott“

Gespräche, Musik, Meditation und Pilgerwege rund um St. Reinoldi

„Himmel im Pott“ – unter diesem Slogan feiert der Evangelische Kirchenkreis am Samstag, 27. August, zwischen 11 und 16 Uhr einen Kreiskirchentag. Rund um die Stadtkirche St. Reinoldi zeigen Menschen aus den Gemeinden, Kitas, Diensten und diakonischen Einrichtungen aus Lünen, Selm und Dortmund, dass der Himmel schon auf Erden erlebbar ist – mit Angeboten, die zum Mitmachen einladen und bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht.

Zu den Höhepunkten des Tages zählen sicherlich die Gäste, die auf dem Roten Sofa der Evangelischen Wochenzeitung „Unsere Kirche“ Platz nehmen werden und auf der Bühne an der St. Reinoldi-Kirche. Das Rote Sofa steht im Paradiesgarten am Ostenhellweg zwischen den Stadtkirchen St. Reinoldi und St. Marien.

Auf dem Roten Sofa

Den Auftakt macht Christopher Deppe, Moderator bei Radio 91,2. Christopher Deppe wird auch das Programm auf der Großen Bühne moderieren. Nach ihm werden sich der Travestiekünstler Antonella Rossi, bekannt unter dem Namen Antonino Waldmann-Russello, der Zugbegleiter und als „Eisenbahner mit Herz 2022“ ausgezeichnete Mohammed Boujettou, Andrea Hitzke, Leiterin der Dortmunder Mitternachtsmission, Kabarettist Fritz Eckenga, Stefan Cramer, Obdachloser aus Dortmund, und Julia Wissert, Intendantin des Schauspiels Dortmund, den Fragen von Gerd-Matthias Hoeffchen, Chefredakteur Unsere Kirche, stellen.

Auf der Bühne an St. Reinoldi

Zwischen den Gesprächen auf dem Roten Sofa sorgen KrAWAllo, „music moves band“, Hendrik Giebel & Chor/Wise Guys Chorprojekt und das Tanzorchester Paschulke für Unterhaltung und Abwechslung.

Musik in der Stadtkirche St. Reinoldi

Mit „Vier Füße für ein Halleluja“ unterhalten Bettina Knorrek (Evangelische Georgs-Kirchengemeinde Dortmund) und Jutta Timpe (Evangelische Kirchengemeinde Lünen) ihre Zuhörerinnen und Zuhörer. Der Bläserkreis an St. Reinoldi musiziert mit seinem Programm „Querblechein“ unter von Sigrid Raschke. Das Chorkonzert der Jugendkantorei des Dortmunder Bachchores steht unter der Überschrift „What a wonderful world“. Reinoldikantor Christian Drengk Orgelkonzert Christian Drengk spielt zum Abschluss der Musik in St. Reinoldi auf der Orgel.

Statt.Kloster Lünen in St. Marien

In der Stadtkirche St. Marien lädt Statt.Kloster an St. Georg, ein Angebot der Evangelischen Kirchengemeinde Lünen, zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Den Anfang macht Pfarrerin Anja Bunkus mit „Atem- und Körperwahrnehmung und Herzensgebet – meditatives Gebet“ – eine Zeit zum Innehalten und Atemholen. Weiter geht es mit einer Meditation zu Gegenständen und Worten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spüren nach, wie der Himmel erblühen kann. Angeleitet werden sie dabei von Pfarrer Udo Kytzia. „Eine Ahnung von Himmel im Alltag“ erhalten Interessierte beim Gebet der liebenden Aufmerksamkeit. Wie das geht, zeigt Pfarrer Olaf Kaiser. Die Taizé-Andacht mit Pfarrerin Annette Back und der Musikgruppe Cantico beendet das Angebot des Statt.Klosters.

StadtPilgerTouren

Von der Stadtkirche St. Reinoldi zur Stadtkirche St. Petri führt eine Schnupper-StadtPilgerTour, begleitet von Pfarrerin Christel Schürmann. Mit beiden Beinen fest auf der Erde werden architektonische Besonderheiten wie der Kirchtürme von St. Reinoldi und St. Petri in den Blick genommen. Dazu wird Pfarrerin Christel Schürmann das Projekt „StadtPilgerTouren – Dortmund mit anderen Augen sehen“ ausführlich vorstellen.

Die StadtPilgerTour „GO FOR GENDER JUSTICE!” setzt sich mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit auseinander. Im Fokus dieser StadtPilgerTour stehen Orte in der Dortmunder Innenstadt, an denen sich Schicksale von damals und Fragen von heute zu den Themen Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit ablesen lassen. Sie findet im Rahmen der bundesweiten Pilgerinitiative der Evangelischen Kirche in Deutschland „GO FOR GENDER JUSTICE!“ statt. Referentinnen sind Dr. Johanna Beate Lohff (Projektleitung SadtPilgerTouren) und Nicole Richter (Leiterin des Fachbereichs Frauen, Männer, Vielfalt der EKvW).

Grafik: EvKkDo / Sigrid Helling
Grafik: EvKkDo / Sigrid Helling