Konzerte – Workshops – Musikalische Mittagspausen

Dortmunder Kirchenmusiktage zum Zuhören, Genießen und Mitmachen

In den kommenden Wochen lohnt es sich, in Dortmunds Kirchen hineinzuhören. Denn vom 11. bis 26. November lädt der Evangelische Kirchenkreis Dortmund ein zu den Dortmunder Kirchenmusiktagen.

Und die bieten nicht nur Fans von Oratorien und Kantaten ein vielfältiges Programm, das unterschiedliche musikalische Genres zeigt.

Dabei kommen Liebhaber großer kirchenmusikalischer Werke genauso auf ihre Kosten wie Musikfreunde, die sich gerne selbst musikalisch ausprobieren wollen. Und auch für spontanes Hineinhören und erholsame Ruhepunkte im alltäglichen Stress schaffen die Dortmunder Kirchenmusiktage vielfältige Anlässe in den Kirchen der Stadt – und das zu unterschiedlichen Tageszeiten.

„Wir laden alle Dortmunderinnen und Dortmunder ein zu erleben, wie tröstlich und freudvoll Kirchenmusik auch in den grauen Novembertagen sein kann“, sagt Kirchenmusiker Wolfgang Meier-Barth. Als Kreiskantor im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund hat er zusammen mit Kantorin Bettina Knorrek aus Aplerbeck und Reinoldi-Kantor Klaus Eldert Müller das Programm der Kirchenmusiktage zusammengestellt.

Meier-Barth verweist für die kommenden zwei Wochen vor allem auf ein kleines Mittagskonzert an den Werktagen. „Die Musikalische Mittagspause - montags bis freitags - möchten wir den Menschen in der Stadt als Energie-Tankstelle im Alltag besonders ans Herz legen“, so der Kreiskantor. Jeweils um 12 Uhr öffnet dafür die Stadtkirche St. Marien in der Innenstadt ihre Türen. Zu hören sind an jedem Tag wechselnde Interpreten mit unterschiedlichen Stücken. Das Angebot reicht von Orgelspiel über Musik für Flöte oder Violine und Orgel bis hin zu kürzeren Chorwerken.

Und auch wenn die musikalische Bandbreite der Musiktage bis zu Angeboten von Pop- und Jazzmusik reicht – die Pauluskirche im Dortmunder Norden lädt beispielsweise am Samstag, 11. November ein zu ‚Pop meets a-capella‘ – so zieht sich der Bezug zu Johann Sebastian Bach wie ein roter Faden durch das Programm der Dortmunder Kirchenmusiktage. Schließlich finden sie im Jahr des 500. Reformationsjubiläums und des 125. Geburtstages des Dortmunder Bachchores statt.

Der Bachchor feiert dann auch mehrfach mit und setzt mit der Aufführung der Bach’schen ‚Hohen Messe in h-moll‘ am 18. November in der Reinoldikirche eines der vielen Highlights im Gesamtprogramm.

Aber nicht nur zum Zuhören und Genießen bietet das zweiwöchige Kirchenmusik-Festival vielfältige Konzerte. Viel Wert legen die Veranstalter auch auf die Gelegenheit zum Mitmachen. So gibt es Workshops und Seminare, etwa für junge Bläser oder Blockflötenspieler, und unterschiedliche Kantoreien laden unter dem Motto ‚Sing mit!‘ zu ‚Kurzkonzerten zum Mitsingen‘ ein.

Dass Kirchenmusik nicht nur Erwachsene begeistert, zeigt unter anderem das Luther-Musical ‚Wenn einer fragt‘. Es ist zu sehen am Samstag, 25. November in der Heliandkirche am Westfalendamm. Sängerinnen und Sänger sind die Mädchen und Jungen der Kinder- und Jugendkantorei an St. Reinoldi und der aCHORd-Kids Sölderholz.

„Es ist großartig, mit welch musikalischer Vielfalt und zugleich hoher Qualität die Dortmunder Kirchenmusiktage 2017 aufwarten“, freut sich der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund, Ulf Schlüter. Er stellte zusammen mit Wolfgang Meier-Barth und Bettina Knorrek in der Stadtkirche St. Petri das Programm vor. „Eine der schönsten und herrlichsten Gaben Gottes ist die Musik, damit man viel Anfechtung und böse Gedanken vertreibt, hat Martin Luther gesagt. Und weil das auch noch nach 500 Jahren so ist, lädt unsere Kirche zu solch unterschiedlicher, wunderbarer Musik ein“, so Schlüter. „Musik öffnet die Sinne, lässt zur Ruhe kommen und tut einfach gut. Ich freue mich auf viele tolle Konzerte und lade die Dortmunderinnen und Dortmunder herzlich ein, sich ebenfalls diesen besonderen Balsam für die Seele zu gönnen.“

Alle Veranstaltungen, Termine und Aufführungsorte im Rahmen der Dortmunder Kirchenmusiktage 2017 sind zu finden unter