16.04.2020

Gebetsaktion „Licht der Hoffnung“ verlängert

Tägliches Glockenläuten und tägliche individuelle Andacht

Tägliches Glockenläuten und tägliche individuelle Andacht – seit dem 19. März laden die evangelischen und katholischen Kirchen in Dortmund dazu ein, um 19.30 Uhr für einen Moment innezuhalten, eine Kerze anzuzünden, sie als „Licht der Hoffnung“ sichtbar ins Fenster zu stellen und ein Gebet zu sprechen. Ein Glockengeläut der Kirchen leitet die Gebete ein.

Bis Gründonnerstag sollte die Aktion ursprünglich gehen. Jetzt wird sie verlängert solange keine regulären Gottesdienste stattfinden. Inzwischen ist sie nicht nur interkonfessionell, sondern auch interreligiös. So ruft der Dialogkreis der Abrahamsreligionen dazu auf, dass sich Christen, Juden und Muslime täglich beim gleichzeitigen Gebet verbinden. Der Rat der muslimischen Gemeinden in Dortmund empfiehlt allen Moscheevereinen mitzumachen. Der Gebetsruf, der so genannte Ezan, der sonst zum gemeinsamen Gebet in der Moschee ruft, soll täglich um 19.30 Uhr zum persönlichen Gebet in den eigenen vier Wänden aufrufen. 

Auch der Rabbiner und alle Menschen jüdischen Glaubens beteiligen sich am gleichzeitigen Gebet mit Christen und Muslimen um 19.30 Uhr.

Der Dialogkreis der Abrahamsreligionen sendet per Video Ausschnitte aus den Gebeten und eine Grußbotschaft.