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14.09.2022

Ein transkultureller Quizabend verbindet

Hybrides Partnerschaftsfest

Seit Jahrzehnten gibt es im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund Partnerschaftsgottesdienste mit den seinen internationalen Partnerschaften. Nun hat das Referat Ökumene etwas Neues ausprobiert: ein hybrides Partnerschaftsfest mit einem transkulturellen Quizabend.

Welche Menschen profitieren überwiegend von der Arbeit des Ambulanzbootes im Kirchenkreis Bolenge in der Demokratischen Republik Kongo? Alle Menschen? Die Menschen, die in den Dörfern und Gemeinden am Fluss leben? Oder nur die Pastorinnen und Pastoren? Dies war eine von vielen Fragen, die sich der Partnerschaftskreis Dortmund im Kirchenkreis Bolenge ausgedacht hatte, um am Transkulturellen Quizabend im Rahmen des Internationalen Partnerschaftsfestes teilzunehmen. Die richtige Antwort – überwiegend profitieren Menschen in den flussnahen Gemeinden von der medizinischen Versorgung durch das Ambulanzboot – wurde von etwa der Hälfte der 30 Teilnehmer*innen des Festes erraten.

Eingeladen hatte das Referat Ökumene des Kirchenkreises Dortmund gemeinsam mit den Süd-Nord Freiwilligen aus Sambia und Kongo ins Internationale Volunteershouse – und neben Engagierten aus der Partnerschaftsarbeit in Dortmund hatten sich auch Partner*innen aus Kenia, Namibia, DR Kongo und England zugeschaltet. Jede der Partnerschaften hatte im Vorfeld fünf Fragen für den gemeinsamen Quizabend entwickelt. In den Fragen ging es um die Rolle von Frauen in der Kirche, um die Anzahl von Chören, die Geschichte der Partnerschaft, aber auch um Geografie. So fragten etwa die Partner*innen aus Salford in Großbritannien: Die Städte Salford und Manchester liegen nebeneinander im Ballungsraum Greater Manchester – was trennt die Städte physikalisch voneinander: Das als Chat Moss bekannte Sumpfgebiet, der Fluss Irwell oder die M6 Autobahn?

Mit dem Transkulturellen Quiz wurde in diesem Jahr eine neue Form der gemeinsamen Partnerschaftsarbeit ausprobiert. Das Fest wurde per Zoomkonferenz mit allen Partnerschaften gemeinsam vorbereitet. Am Samstag, dem 10. September ging es dann los per Zoom und gleichzeitig vor Ort im Internationalen Volunteershouse. So konnten alle Partner*innen eine Menge über die anderen Partnerschaften erraten und erfahren und lernen. Mit dem Format ist es gelungen, die verschiedenen Partnerschaftsgruppen miteinander zu verbinden – so konnten auch Partner*innen aus Usakos in Namibia erraten, dass die älteste Methodistische Kirche Asiens in Sri Lanka liegt. Und Partner*innen aus Kotela in Tansania stellten der transkulturellen Gruppe die Frage, wie viele Tage eine Ersteigung des 5.895 Meter hohen Mount Kilimanjaro für gewöhnlich dauert.

Teilgenommen haben Partner*innen aus Choma/Sambia, aus Bolenge/Kongo, aus dem Kring Usakos/Namibia, aus der Methodistischen Kirche Sri Lanka, aus dem Genoprojekt Bondo/Kenia, aus Kotela/Tansania, aus Salford/Großbritannien und aus Dortmund.

Mehr Informationen zur Partnerschaftsarbeit im Kirchenkreis Dortmund und weitere Quizfragen (und Antworten) gibt es auf der Internetseite des Referat Ökumene: https://www.ev-kirche-dortmund.de/ueber-uns/oekumene/referat-oekumene.html

Carolin Daubertshäuser

Foto: Carolin Daubertshäuser
Pfarrer i. R. Ulrich Strunck, Kirchenpräsident Eliki Bonanga und Frida Bolumbu, Freiwillige der VEM im Kirchenkreis Dortmund, beim Lösen der Quizfragen.
Foto: Carolin Daubertshäuser