26.03.2018

Christliche Werte und Donald Trump

Was haben christliche Wertvorstellungen und der US-Präsident Donald Trump miteinander zu tun? Darum geht es beim Vortrags- und Diskussionsabend „In God we trust“ am 3. Mai um 19.30 Uhr in der Stadtkirche St. Petri.

Bei der Wahl zum Präsidenten der USA haben Christen aller Konfessionen Trump in hohem Maße zum Wahlsieg verholfen. Und das, obschon Trump und seine Politik in vielem gegen die am meisten geschätzten christlichen Werte steht. Donald Trump bediene ein „Erfolgsevangelium“, so die Einlader zum Infoabend. In ihm komme Schuld, Schwachheit und Versagen nicht vor. Es klammere Gruppen aus , die Fürsprechen benötigen.

Religion spiele im öffentlichen Raum der USA eine deutliche größere Rolle als in Europa, so heißt es in der Einladung. Der Abend will deshalb auch der Frage nachgehen, welche Mechanismen gegriffen haben, um die christliche Wählerschaft für Trump zu mobilisieren.

Vortragender ist Prof. Mark Borrows von der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe. Er ist Mitglied der United Church of Christ (UCC), die in den USA aus dem Zusammenschluss mehrerer Einwandererkirchen entstanden ist.

Die Veranstaltung moderiert Gerald Baars. Baars ist Journalist und Vorsitzender der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft in der Auslandsgesellschaft NRW e.V.

„In God we trust“ ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Evangelischen Bildungswerks Dortmund, des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Westfalen und Lippe e.V., des Regionalbüros Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft in der Auslandsgesellschaft NRW. Der Eintritt ist frei.

Um eine Anmeldung wird gebeten: bildungswerk(at)ekkdo.de.

  • Vortrags- und Diskussionsabend „In God we trust“
    Donnerstag, 3. Mai um 19.30 Uhr
    Stadtkirche St. Petri.
Grafik: EBW
Ausschnitt aus der Einladung zum Vortrags- und Diskussionsabend „In God we trust“. Grafik: EBW