26.05.2019

Bunt und vielfältig gegen Nazimarsch in Dortmund-Hörde

Kundgebungen und Gegendemonstrationen setzten Zeichen gegen Rechtsextremismus

Eine geringe Teilnahme bei der Demonstration der Rechtsextremisten und ein Protest, der sich für ein tolerantes und weltoffenes Dortmund einsetzte. So das Fazit über den Naziaufmarsches durch Hörde, sowie den Kundgebungen und Demonstration dagegen.

Mit knapp über 180 Teilnehmenden (nach Polizeiangaben) blieb der Marsch der Neonazis deutlich unter dem anvisierten Ziel von 300-400. Begleitet wurde der rechtsextremistische Aufmarsch immer wieder von Protesten an Straßenecken, einem Blockadeversuch und Gegenkundgebungen. Alleine der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus zählte 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Weitere Organisationen wie „BlockaDo“ und das „Bündnis Dortmund gegen Rechts“ brachten insgesamt ähnlich viele Protestierende auf die Straße.

Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus hatte dazu aufgerufen, die „Nazis zu stoppen“ und „ein demokratisches Europa zu verteidigen“. Jutta Reiter vom DGB zeigte sich bei der Abschlusskundgebung empört darüber, dass Dortmund immer wieder als Aufmarschort der Neonazis missbraucht würde. Umso notwendiger sei es, so Pfarrer Friedrich Stiller, auch immer wieder dagegen zu protestieren.