Gesellschaftliche Verantwortung

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Forensik

In was für einer Gesellschaft leben wir?

Die Ansiedlung einer forensischen Klinik ist für jede Stadt eine Herausforderung. Die Begegnung mit psychisch kranken Rechtsbrechern und der Bau einer gesicherten Klinik im Stadtteil lösen bei vielen Angst und auch Widerstand aus. Aber was sind die Alternativen? In einer menschenwürdigen Gesellschaft sind forensiche Kliniken die Lösung, nicht das Problem, denn sie schützen die Gesellschaft und sorgen dennoch für eine menschenwürdige Behandlung der Patient/innen. Im Bereich des Kirchenkreises gibt es seit 2000 eine forensische Klinik in Dortmund, seit 2012 wird eine weitere in Lünen geplant.

Pfarrer Stiller hat die Ansiedelungen in Dortmund und Lünen begleitet. Er ist seit 2001 im Beirat  der Wilfried-Rasch-Klink in Dortmund tätig. 2011 hat er einen Initiativkreis  in Lünen mitbegründet. 2013 wurde er zum Mitglied des landesweiten Initiativkreises „Sicherheit durch Therapie in Nordrhein-Westfalen“ der Landeskirchen Rheinland und Westfalen berufen, der sich für eine bessere Akzeptanz des Maßregelvollzugs in NRW einsetzt.

Grundsatzinformationen zum Maßregelvollzug finden Sie auf beim Land NRW hier.

Dortmund - Eine Stadt begegnet der Forensik

Im Jahr 2000 wurde Dortmund Standort einer Klinik für forensische Psychiatrie, die heutige Wilfried-Rasch-Klinik. Die Ev. Kirche hat sich von Anfang an für eine akzeptierende Haltung eingesetzt. Pfarrer Stiller ist seit 2001 Vertreter der Evangelischen Kirche im (Planungs-) Beirat. Von 2001 - 2014 war er Vorsitzender des (Planungs-)Beirates, seitdem ist er stellvertretender Vorsitzender.

Lünen - Mut zur Verantwortung

2011 erfuhren die Lüner, dass auch ihre Stadt Standort einer forensischen Klinik werden soll. Es formierte sich von Anfang an heftiger Widerstand. Die Ev. Kirche gründete zusammen mit der Kath. Kirche, dem DGB und Einzelpersönlichkeiten die Plattform "Mut zur Verantwortung" Sie unterstützt seitdem eine sachliche Information über den Maßregelvollzug und bietet denen, die Forensik für eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe halten, ein Netzwerk.

Im Mai 2014 wurde ein Planungsbeirat für die Lüner Ansiedlung gegründet. Die Evangelische Kirche ist vertreten durch Pfarrer  Moselewski, die Plattform "Mut zur Verantwortung“ durch das Mitgied des Initiativkreises Hans-Dieter Kahleyß.  

Kontakt zum Lüner Initiativkreis über: 

Pfarrer Wilfried Moselewski, Vorsitz, Kirchengemeinde Lünen Süd,
Tel. 02306 44631, eMail: w.moselewski(at)gmx.de   

Pfarrer Friedrich Stiller, Referat für Gesellschaftliche Verantwortung,
Tel. 0231 84 94-376, eMail: friedrich.stiller(at)ekkdo.de

Initiativkreis "Sicherheit durch Therapie".

Der Initiativkreis "Sicherheit durch Therapie"  wurde im Januar 1997 gegründet. Seinerzeit war die Landesregierung mit einer Neuansiedlung wegen des örtlichen Widerstandes gescheitert. Aufgrund der Erfahrungen änderte das Land im Jahr 1999 das Maßregelvollzugs-Gesetz und verbesserte so die Chancen auf Neuansiedlungen. 

Der Initiativkreis unter Vorsitz des damaligen Evangelischen Präses Manfred wollte die Akzeptanz für den Maßregelvollzug im Land verbessern helfen und die Landesregierung bei den fälligen Neuansiedlungen beraten. Er wendete sich mit der Erklärung „Sicherheit durch Therapie“ an die Öffentlichkeit.

Der Initiativkreis existiert bis heute und hat in der 2. Runde der Neuansiedlung seit 2012 lokale Akteure an den neuen Standorten beraten. Vorsitzender ist der langjährige Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Westfalen und Pfarrer i. R. Günther Bahrenhoff. Pfarrer Stiller wurde in 2013 in den Initiativkreis berufen.

2014 veröffentlichte der Initiativkreis einen neuen Aufruf gemeinsam mit prominenten Unterzeichnern hier.

Kontakt

Referat für Gesellschaftliche Verantwortung
Evangelischer Kirchenkreis Dortmund

Jägerstraße 5

44145 Dortmund

 

Telefon: 0231 8494-373

Telefax: 0231 8494-364

E-Mail: rgv(at)ekkdo.de

 

Pfarrer Friedrich Stiller

Referatsleiter

Telefon: 0231 8494-376

friedrich.stiller(at)ekkdo.de

 

Diane Spitz

Diplom-Sozialpädagogin

Organisation und Projektabwicklung

Telefon: 0231 8494-379

diane.spitz(at)ekkdo.de

 

Simone Esken

Bürokauffrau

Allgemeines Sekretariat

Telefon: 0231 8494-373,

simone.esken(at)ekkdo.de 

 

Karola Müller

Verwaltungsmitarbeiterin

Versand

Telefon: 0231 8494-372