Gesellschaftliche Verantwortung

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Christlich - islamischer Dialog

Konkrete Schritte vor Ort gehen

Noch immer gibt es Angst und Ablehnung vor Muslimen und dem Islam.  Mehr als die Hälfte der Deutschen hat zum Teil erhebliche Schwierigkeiten, den Islam positiv zu sehen.

Die Evangelische Kirche setzt sich für den Dialog ein, seitdem muslimische Menschen in größerer Zahl mit uns zusammen leben. Auch wenn es dabei Konflikte und Kontroversen gab und gibt, bleibt die Grundrichtung eindeutig: Wir wollen in Frieden mit unseren muslimischen Nachbarn zusammenleben. Der Dialog der Religionen ist alternativlos. Nur wer sich begegnet und sich persönlich kennen lernt, kann Vorurteile abbauen, aber auch anstehende Probleme miteinander diskutieren. Darum sind und bleiben persönliche Begegnungen und der Besuch in den Gotteshäusern die wichtigste Aufgabe des Dialogs.

Pfarrer Stiller ist der Islambeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises. Er vertritt diesen in der Westfälischen Islambeauftragtenkonferenz. Dort ist er seit 2016 Vorsitzender des Geschäftsführenden Ausschusses und westfälischer Vertreter in der Verbindungsgruppe Islam der Evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen. Er steht für Anfragen und Vorträge in den Gemeinden zur Verfügung.

Die Internetseite der Westfälischen Landeskirche zum Dialog bietet laufende Informationen und Materialien zur Dialogarbeit der Kirche, wie zum Beispiel die Orientierungshilfe "Christen und Muslime", die Broschüre zu multireligiösen Feiern zum Schulanfang und zum Kopftuch.

Eine kurze Einführung in den Islam finden sie hier.

Jedes Jahr versenden die Kirchen einen ökumenischen Gruß in Form eines Ramadanbriefes an die Muslime in der Stadt zum Ramadanfest. Die Moscheevereine wiederum laden regelmäßig zum Fastenbrechen ein. Und manche versenden inzwischen sogar persönliche Grüße an christliche Bekannte zum Weihnachtsfest...

Grundlage der Dialogarbeit des Kirchenkreises ist der Beschluss der Kreissynoden von 2006 "Mehr Dialog wagen".

Orientierungshilfe Mehr Dialog wagen, 2006 - Grundsatzbeschluss der Dortmunder Kreissynoden

1998 wurde die Dortmunder Kontaktgruppe der Kirchen mit den Moscheevereinen gegründet. Als wichtigen Meilenstein der Dialogarbeit in der Stadt veröffentlichte sie das Dortmunder Moscheeverzeichnis (2001) , damit Ängste abgebaut und konkrete Kontakte möglich sind. Heute pflegen die kirchlichen Islambeauftragten Kontakt zum Rat der muslimischen Gemeinden, den es seit 2008 gibt.

Kontakt

Referat für Gesellschaftliche Verantwortung
Evangelischer Kirchenkreis Dortmund

Jägerstraße 5

44145 Dortmund

 

Telefon: 0231 8494-373

Telefax: 0231 8494-364

E-Mail: rgv(at)ekkdo.de

 

Pfarrer Friedrich Stiller

Referatsleiter

Telefon: 0231 8494-376

friedrich.stiller(at)ekkdo.de

 

Diane Spitz

Diplom-Sozialpädagogin

Organisation und Projektabwicklung

Telefon: 0231 8494-379

diane.spitz(at)ekkdo.de

 

Simone Esken

Bürokauffrau

Allgemeines Sekretariat

Telefon: 0231 8494-373,

simone.esken(at)ekkdo.de 

 

Karola Müller

Verwaltungsmitarbeiterin

Versand

Telefon: 0231 8494-372