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Segenskirche

Deutsche Straße 7
44339 Dortmund



Der Bergbau erreichte das dörflich geprägte Eving im späteren 19. Jahrhundert. Aufgrund der stark wachsenden evangelischen Bevölkerung wurde 1895 eine selbständige evangelische Gemeinde gegründet. Mit Unterstützung der Bergbaugesellschaft gelang es, bis 1899 eine Kirche zu errichten. Der Entwurf stammt von dem in der Folgezeit mehrfach in Dortmund tätigen Hagener Architekten Gustav Mucke. Nach seinen Plänen entstand ein Ziegelbau in sehr freien gotischen, teils an die flämische Renaissance erinnernden Formen; ein Zentralbau mit vorgesetztem Turm, mit seitlichen Emporen im Innenraum sowie (ursprünglich) Altar, Kanzel und Orgel entsprechend den Empfehlungen des Wiesbadener Programms übereinander angeordnet. Sowohl gestalterisch als auch konzeptionell war es seinerzeit ein innovativer Kirchenbau, der nicht zuletzt aufgrund seiner bergbausicheren Konstruktion mit Verankerungen und leichter Holzdecke häufig als beispielhaft empfohlen wurde.
Während das Äußere und zahlreiche architektonische Details überkommen sind, hat das Innere mehrfache Veränderungen und Weiterentwicklungen erfahren – zuletzt durch Um- und Einbauten zu einem multifunktionalen Gemeindezentrum im Jahre 2009 im Rahmen struktureller und baulicher Konzentrationsprozesse in der Kirchengemeinde.
Der Entwurf des Büros Brüning Klapp Rein aus Essen erhielt den Westfälisch-Lippischen Preis für Denkmalpflege.

Kontakt


Gemeindebüro
Ev. Segenskirchengemeinde
Dortmund Eving

Anja Drechsler
Deutsche Strasse 71
44339 Dortmund

T. 0231 18 98 090
F. 0231 18 98 718
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evangelische-kirche-eving.de



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