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Immanuel-Kirche

Bärenbruch 19

44379 Dortmund

Die Immanuel-Kirche wurde bis 1908 in Folge der Industriealisierung erbaut. Den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden, zeigt sie sich bis heute in ihrer prächtigen historistischen Originalausstattung. Der Wuppertaler Architekt Arno Eugen Fritsche errichtete einen zur Straßenfront fast nordsüdlich ausgerichteten kreuzförmigen Zentralbau. Von außen wirkt der Kirchbau mit eingestelltem Eckturm und gehauener Natursteinfassade eher konservativ. Dagegen bricht der im Jugendstil farbenprächtig ornamental ausgestaltete Innenraum mit den üblichen Sehgewohnheiten. Fritsche ordnet den Raum um die Innenkuppel und zentralisiert den Blick in Richtung von übereinander angeordnetem Altar, der Kanzel, Sängerempore und Orgel. Ihm gelang auf diese Weise ein neuartiges protestantisches Raumkonzept im Sinne des Wiesbadener Programmes. Die großen Seitenfenster gestaltet durch Staiger und Weitlich aus Köln scheinen der Industriearchitektur entlehnt. Im Innern erneuert, zeigt sich die Orgel noch mit ihrem ursprünglichen Orgelprospekt der Firma Walcker. Das ebenfalls unter Denkmalschutz gestellte, separierte Toilettenhäuschen wurde als Sitzungsraum in das neue Gemeindehaus integriert.
2015 ist die Denkmalschützte Kirche in die „Route der Industriekultur, Sakralbauten“ aufgenommen worden.

 

 

 

Zustand der Kirche

Die Weltkriege überstand der Bau unbeschadet. Doch Bergschäden machten schon in den 30er Jahren Sanierungen nötig. In den 50er Jahren wurde die Malerei mit nüchternem Weiß übertüncht. 30 Jahre später die Revision: Die ursprüngliche Ausgestaltung wird rekonstruiert. Fachleute und Freiwillige aus der Gemeinde arbeiteten Hand in Hand mit Erfolg: 1983 wurde die Immanuel-Kirche unter Denkmalschutz gestellt.

 

 

 

Notwendige Sanierungsmaßnahmen

Nach nunmehr weiteren 30 Jahren leidet die Immanuel-Kirche an massiven Feuchtigkeitsschäden. Längerfristig droht ihr der Verfall: Durch eine Schallluke dringt Regen ein, die Glocken-Aufhängung rostet und das Wasser, das in die Fugen kriecht, löst den Mörtel im äußeren Mauerwerk auf.
Der fortschreitende Verfall kann aber aufgehalten werden. Je schneller die Schadstellen abgedichtet werden, desto geringer sind die Folgekosten.
Die Elias-Kirchengemeinde benötigt für die Renovierung der Immanuel-Kirche in Marten 360.000 Euro.
Spendenbeiträge in jeder Höhe sind willkommen.

Kontakt


Gemeindebüro
Ev. Elias-Kirchengemeinde

Bärenbruch 17-19
44379 Dortmund

Tel.: 0231-619777
Fax :0231-619703
eMail: elias-gemeinde(at)
dokom.net

 

Öffnungszeiten Gemeindebüro
Mo, Mi und Fr 9.30 - 12  Uhr
Do: 15 - 18 Uhr


Kirchenöffnung auf Anfrage
Im Gemeindebüro


Weitere Informationen
www.elias-gemeinde.de