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Schlosskirche Bodelschwingh

 

Schlosskirche

Parkstraße 9
44357 Dortmund



Die zweijochige gotische Saalkirche mit Westturm und eingezogenem Chor ist ursprünglich 1312 vom Ritter Giselbert von Bodelschwingh, genannt Speke, gestiftet und 1322 geweiht worden. Sie ist Pfarr- und zugleich auch Schlosskirche des Hauses Bodelschwingh. Der Kirchenbau spiegelt stetige bauliche Veränderungen bis in die Neuzeit wider. So ist der Chor im 5/8-Schluss vermutlich erst nach 1350 erbaut. Der Turm ist wahrscheinlich 1506 ab der Höhe des Erdgeschosses bis zur Firsthöhe des Langhauses mit einem achtseitigen Turmhelm neu errichtet worden. Nach Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges wurde bis 1693 das Langhaus in gotischen Formen mit tief herabgezogenen Kreuzgewölben, Strebepfeilern und spitzbogigen Fenstern erbaut. Die bleiverglasten Kirchenfenster stammen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahhunderts.
Grabplatten und Totengedenktafeln zeigen die tiefe Verbindung der Freiherren von Bodelschwingh, die hier bis ins 18. Jahrhundert ihre Grablege hatten. Weitere Zeugnisse sind das um 1700 gefertigte Chorgestühl sowie die von Familienseite gestiftete und aufwändig geschnitzte Barockkanzel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die 1941 zwischen den Emporen aus dem Jahre 1890 eingefügte Walcker-Orgel ergänzt mit ihrem Freipfeifenprospekt die schlichte, in reformierter Tradition stehende Innenausstattung der Kirche.

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