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Tag des offenen Denkmals 2016:
Gemeinsam Denkmale erhalten


Auch in diesem Jahr beteiligen sich wieder 19 evangelische, der Stiftung denkmalswerte Kirchen in Dortmund und Lünen angehörige Kirchen am bundesweiten Tag des offenen Denkmals.
Die beliebte Kulturveranstaltung wurde erstmals 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz initiiert. Seit 1994 ist die Stadt Dortmund (und damit auch Dortmunder Kirchen) mit einem umfassenden Programm beteiligt, das bis heute von über knapp 200.000 Besucherinnen und Besuchern aktiv wahrgenommen wurde.

Unter dem diesjährigen Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten" will dieser Tag einmal mehr die Bevölkerung für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege wecken.

Eine Besonderheit besteht diesmal darin, dass Bürgerinnen und Bürger die Veranstaltungsorte in Dortmund kostenlos mit Bus und Bahn 'erfahren' können: Die DSW21 verteilt ein Tagesticket an alle Haushalte in Dortmund. Bis zu zwei Erwachsene mit beliebig vielen eigenen Kindern unter 15 Jahren fahren an diesem Tag auf allen U-Bahn- und Buslinien von DSW21 kostenlos!

Die Eröffnungsveranstaltung findet im Botanischen Garten Rombergpark (Am Rombergpark 35a, Nose-Arboretum, 44225 Dortmund) um 11 Uhr statt.
Interessent/innen an der zentralen Abschlussveranstaltung sollten sich ab 17 in der Ev. St. Remigius-Kirche, Wiedenhof 2, 44359 Dortmund, einfinden.

Den Link zur Website "Denkmaltag 2016" der Stadt Dortmund finden Sie hier.

Nähere Informationen finden Sie in der städtischen Programm-Broschüre

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Tag des offenen Denkmals 2015:
Handwerk - Technik - Industrie


2015 stand der bundesweite Tag des offenen Denkmals ganz im Zeichen von Handwerk, Technik und Industrie: drei Aspekte, die in den evangelischen Kirchen unter dem Dach der Stiftung Denkmalswerte Kirchen eine maßgebliche Rolle spielen.

Handwerkliche Fertigkeiten verliehen den denkmalgeschützten Gotteshäusern in Dortmund und Lünen ihre Einzigartigkeit. Architekten, Glasmaler, Steinmetze, Bildhauer, Schmiede und weitere Meister ihres Fachs gestalteten (miteinander oder nacheinander) stets aufs Neue etwas Einmaliges: Jeder Sakralbau ist ein Unikat, ausgestattet mit kunstvollem Interieur und – hier kommt die Technik ins Spiel – mit Orgel, Turmuhr und Glockenstuhl.

Die Industrialisierung führte im Ruhrgebiet im späten 19. Jahrhundert nicht nur zum Bau von Zechen und Stahlwerken, sondern auch zu Stadterweiterungen, bedingt durch den enormen Zuzug von Arbeitskräften. Neue Vororte und Gemeinden entstanden. Und mit ihnen viele neue Kirchen, die heute unter Denkmalschutz stehen und nun, gemeinsam mit mittelalterlichen Gotteshäusern, am 13. September ihre Pforten öffnen. Am Denkmaltag präsentieren 18 der Stiftung angeschlos­sene evangelische Kirchen ihre sakralen Schätze und baugeschicht­lichen Besonderheiten.

Besucherinnen und Besucher waren herzlich eingeladen, am 13. Spetember 15 gelungene Sanierungsmaßnahmen zu begutachten – restaurierte Wandmalereien, Dachstühle, Grabsteine, Kirchenorgeln und vieles mehr.


Nähere Informationen finden Sie in unserer Programm-Broschüre.

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Tag des offenen Denkmals 2014: Farbe

„Farbe“ – unter diesem Motto stand der Tag des offenen Denkmals am
14. September 2014
. Viele Baudenkmäler nahmen bundesweit an der von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgerichteten Veranstaltung teil.

Auch 18 unserer historischen Dortmunder Kirchen öffneten ihre Pforten und boten ein Programm, das von Führungen und Orgelvorträgen über eine Radtour bis zum Gemeindefest und einer Jubiläumsfeier reichte.

Lag die Besucherzahl 2013 in 17 geöffneten Kirchen bei etwas mehr als 1000 Besuchern, so dürfen wir uns in diesem Jahr über 2600 Besucher freuen.

Einige Foto-Eindrücke vom Tag:

Martin-Luther-Kirche, Brambauer
St. Dionysius-Kirche, Kirchderne
Luther-Kirche, Asseln
Ev. Kirche St. Georg, Aplerbeck
Margarethenkapelle, Barop

'Kirche beflügelt', Martin-Luther-Kirche, Brambauer
© Fotos: L. Opgen-Rhein (außer St. Georg: U. Wemhöhner)
Ausstellung zur Dorfgeschichte
Junges Publikum
Kirchenführungen in St. Dionysius, Kirchderne
Eine Festtafel für Besucher
Ausstellung 'Blau, Gelb, Rot' von Stefan Pietryga
Radtour-Führung am Hellweg, Luther-Kirche, Asseln

Denkmaltag und Gemeindefest verbinden, St. Georg, Aplerbeck
10-jähriges Umbau-Jubiläum, Margarethenkapelle, Barop
Ausstellung des Reliquiendöschens aus dem 13. Jahrhundert



Tag des offenen Denkmals 2013
Jenseits des Guten und Schönen:

Unbequeme Denkmale?

„Unbequem? Nein, besonders!“ war die selbstbewusste Antwort der Stiftung auf das Motto des Denkmaltages 2013.

Kirchen sind etwas Besonderes: Die Sakralbauten ragen heraus aus dem architektonischen Einerlei, „stören“ das Stadtbild, sind scheinbar aus der Zeit gefallen – und wie alles, was nicht gängiger Norm entspricht, bedürfen sie ganz besonderer Aufmerksamkeit.

Zum bundesweiten Denkmalstag am 8. September 2013 lud die Stiftung Besucher ein, einmal genau hinzusehen, zuzuhören, nachzusinnen: 17 der 34 der Stiftung beigetretenen Kirchen in Dortmund und Lünen öffneten ihre Pforten und machten Programm: Führungen, Ausstellungen und Orgelmusik rund um das unbehagliche Tagesmotto „Unbequeme Denkmale“.

Kirchen sind besonders … schön, bedeutsam, einmalig und reich an Geschichte und Geschichten. Die Stiftung Denkmalswerte Kirchen koordinierte die Beteiligung ihrer Kirchen an einem Tag voller einzigartiger Begegnungen und Eindrücke. Eine informative, reich bebilderte Broschüre inspirierte die Besucher zu einer Rundreise durch markante, doch ihnen bislang unbekannten Bauwerke.

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Tag des offenen Denkmals 2012
Orgeln in Dortmund und Lünen

Am 9. September 2012 verwandelte die Stiftung Kirchen in Klangkörper. In Zusammenarbeit mit 14 Kirchengemeinden setzte die Stiftung unter dem Motto des Denkmalstags 2012– „Holz“ – den Fokus auf das Paradeins¬trument der Kirchenmusik: die Orgel.
14 Kirchen mit repräsentativen Instrumenten von exzellenter Klangqualität öffneten ihre Pforten und luden zu Führungen mit Hörgenuss. Kundige Kirchenführer und Organisten erläuterten vor Ort, welche Geschichte und Geschichten sich mit ihrem Instrument verbinden, wer es einst konstru¬ierte oder reparierte und welche Elemente harmonieren müssen, um den Orgelpfeifen virtuose Klänge zu entlocken.
Für Denkmaltagsbesucher hatte die Stiftung zusätzlich ein sportives Angebot organisiert, das guten Zuspruch fanden: zwei geführte Radtouren zu je drei Kirchen mit höchst unterschiedlich konstruierten Instrumenten. Eine Orgel-Radtour (4,5 Std.) führte durch den Dortmunder Süden: von Aplerbeck über Hörde nach Eichlinghofen. Tour zwei (2,5 Std.) bewegte sich im Nordosten Dortmunds von Brackel über Asseln nach Husen. An allen Stationen hieß man die Tourteilnehmer wie auch alle übri¬gen Besucher musikalisch willkommen.
Wie zu jedem Denkmalstag hielt die Stiftung eine Broschüre mit detaillierten Informationen zu Standorten und Veranstaltungsprogramm bereit.

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Tag des offenen Denkmals 2011
Romantik, Realismus, Revolution –
Das 19. Jahrhundert

Besucher des Denkmaltags 2011 geleitet die Stiftung zurück in die Vergangenheit und hinaus in die Vororte: zu 15 markanten Kirchen aus dem 19. Jahrhundert. Dies war die Zeit des ersten Strukturwandels, als die kleinstädtische Agrarregion rasant zur bevölkerungsreichen Industrieregion umgestaltet wurde.

Für die zahllosen Zuwanderer entstanden neue Siedlungen mit neuen, repräsentativen Gotteshäusern. Die christlichen Zentren wurden zum Treffpunkt in der neuen Heimat. Rückbesinnung, Erinnerung war ein Thema – gespiegelt im Architekturstil des Historismus. Im Schutz der Kirchenmauern fanden die Menschen Geborgenheit und Stärkung für ihren Arbeitsalltag.
Heute stehen diese Kirchen – erhalten oder wiederaufgebaut – schön und für viele Menschen zunehmend fremd inmitten moderner Architektur. Viele kannten sie nur von außen. Am 11. September 2011 konnten sie hinter die Mauern schauen und die Schätze, die Geschichte und Geschichten der Kirchen entdecken. Ein von der Stiftung publiziertes Programmheft stellte alle beteiligten Kirchen vor.

Zusätzlich hatte die Stiftung ein Rahmenprogramm für den Vortag organisiert: eine mehrstündige Bustour zu drei ausgewählten Kirchen des 19. Jahrhunderts. Stationen waren die Ev. Kirche Husen, die Große Kirche Aplerbeck und die Lutherkirche Hörde – viele begeisterte Teilnehmer nutzten das Angebot.

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Tag des offenen Denkmals 2010
Zwischen Himmel und Erde – Glockenklang

Vom Klang der Glocken bleibt kaum jemand unberührt – bis heute greift Glockenläuten weit in den kirchlichen und öffentlichen Raum. Dennoch: Kirchglocken gehören inzwischen zu den bedrohten Kulturdenkmälern unserer Zeit. Am 12. September 2010, dem Tag des offenen Denkmals, lenkte die Stiftung Denkmalswerte Kirchen den Blick auf dieses uralte, faszinierende Instru¬ment sowie auf seine musikalische, liturgische und stadtgeschichtliche Bedeutung.
Und dies gleich mehrfach:
mit Herausgabe der ersten Publikation „Die Glocken der Dortmunder Stadtkirchen“ (Autor ist Claus Peter, Glockensachverständiger der Evangelischen Kirche von Westfalen),  
mit einer einwöchigen Themenausstellung in der Stadtkirche St. Reinoldi,
mit der Organisation einer Entdeckungstour zu 4 denkmalwerten Kirchen und ihren Glockenanlagen am Vortag
und mit einem Kirchenkonzert der besonderen Art am 12. Septembers – dem ersten gemeinsamen Glockenkonzert der vier mittelalterlichen Stadtkirchen Dortmunds.

17 Uhr musizierten die beiden evangelischen Stadtkirchen – St. Reinoldi und St. Petri – mit den beiden katholischen – St. Marien, und die Propsteikirche St. Johannes Baptist. Der passionierte Glockenfachmann und Autor Claus Peter brachte deren Geläut in Einklang und initiierte damit für die Dortmunder City ein einzigartiges Klangerlebnis.

Die 48-seitige Dokumentation kann bei der Stiftung käuflich erworben werden.

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Kontakt

Stiftung Denkmalswerte Kirchen der Ev. Kirche in Dortmund und Lünen

Jägerstraße 5
44147 Dortmund
Telefon: 0231.8494-348
E-Mail: denkmalswert(at)ekkdo.de

Ansprechpartner
Pfarrer Michael Küstermann
 

Bankverbindung

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