Das Dortmunder Spendenparlament

Logo Ev. Kirche in Dortmund, Lünen und Selm

Inklusion durch Tanz

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt zwischen der med. Rehabilitationseinrichtung für psychisch kranke Menschen, dem Friederike-Fliedner-Haus (FFH) und der Ev. Kirchengemeinde Hörde. Projektbetreuer sind der Pfarrer Martin Pense und die Einrichtungsleitung Petra York-Malekrah.

Angeleitet wird das Inklusionsprojekt von Michael Rieger, Ergotherapeut des Friederike-Fliedner-Hauses und Monica Fotescu-Uta, ehemalige Solistin des Dortmunder Balletts.

Ziele des Projektes sind:

  • Menschen mit und ohne psychische Erkrankung – unabhängig von der Nationalität -  mittels des Mediums Tanz und Auftritten miteinander in Verbindung und Berührung zu bringen
  • Abbau von Berührungsängsten und Schaffung von Aufmerksamkeit für Menschen mit psychischen Erkrankungen
  • Stärkung des Selbstbewusstseins der Rehabilitanden
  • Initiierung von Gesundungsprozessen
  • Identifikation als Gruppe über Dance In – Dance Out

Die Teilnehmer/innen des Projekts setzen sich aus den Rehabilitanden des FFH, Mitgliedern der Kirchengemeinde sowie anderen Dortmunder Bürgern zusammen.

Durch die Zusammenarbeit mit Monica Fotescu-Uta  und dem damit verbundenen Anspruch an Tanz und der Bereitschaft sich einzubringen sind zahlreiche Synergien für alle Beteiligten entstanden. Die Rehabilitanden machen die Erfahrung, dass künstlerische Ausdrucksformen ein Mittel zu Gesundung sein können.

Die Mitarbeiter des FFH machen die Erfahrung, dass Rehabilitanden bis an ihre Leistungsgrenzen gefordert werden und die gesunden Mittanzenden machen Erfahrungen mit Menschen mit denen sie bisher keinen Kontakt hatten. Es ist für das Projekt sehr wichtig, Auftritte zu absolvieren und mit Profi Tänzern zu arbeiten. Nur dadurch lässt sich notwendig Aufmerksamkeit und Ernsthaftigkeit für das Projekt generieren.

Im nächsten Schritt soll das Inklusionsprojekt ausgeweitet werden, indem Menschen, die aus anderen Ländern nach Dortmund geflüchtet und hier untergebracht worden sind, eingeladen werden, an Dance In - Dance Out teilzunehmen. Sophrodanse bietet die Möglichkeit, ohne Worte gemeinsam miteinander in Kontakt zu treten, Beziehungen aufzubauen, sich seelisch zu stabilisieren.

Monica Fotescu Uta spricht selbst französisch und rumänisch, Herr Rieger spricht englisch und spanisch, Frau York-Malekrah spricht iranisch, sodass in mehreren Sprachen die Möglichkeit besteht, mit den Teilnehmern zu kommunizieren bzw. sie in die Gruppe zu integrieren.

Somit ist beabsichtigt, mit Dance In - Dance Out einen weiteren wichtigen Beitrag zur Inklusion in Dortmund beizutragen.

Dance In – Dance Out will einen Beitrag dazu leisten, Barrieren in den Köpfen abzubauen und Menschen unabhängig von ihrer Erkrankung, Behinderung zu einer Gruppe von Tänzern zusammen zu führen und darüber ihr Selbstbewusstsein zu stärken und eine Verbundenheit zwischen ihnen, aber auch dem Publikum herzustellen.

Antragsteller

  • Friederike-Fliedner-Haus DW gGmbH und
    Ev. Kirchengemeinde Hörde
    Projektbetreuende: Martin Pense u. Petra York-Malekrah

Finanzierungsbedarf

  • 5.000 Euro

  • Dieses Projekt hat sein Spendenziel erreicht! Dankeschön!

Spendenstand

Spendenbarometer 100 Prozent

Projekt 2

  • Spendenstand
    5000 Euro
  • Spendenziel
    5.000 Euro

Projektspendenkonto

Spendenkonto

Kreiskirchenkasse Dortmund
BIC
DORTDE33XXX
IBAN

DE33 4405 0199 0001 0611 00
Sparkasse Dortmund
Stichwort:
spendobel/Projekt 2