Das Dortmunder Spendenparlament

Logo Ev. Kirche in Dortmund, Lünen und Selm

Neue Ausstattung der mobilen Spielstätte „Spielmobil“ zum Einsatz in Brennpunkttsiedlungen

Sonnige Stunden mit Spielmobil in Wambel. Foto: Helma Huste

Seit Sommer 2011 sind wir mit dem Spielmobil in drei Brennpunkt-Stadtteilen unterwegs, mit großem Erfolg und viel Begeisterung bei den Kindern. Das hat uns dazu veranlasst, dieses Angebot ab 2016 auch  in den Flüchtlingseinrichtungen anzubieten.

Uns ist bekannt, dass gerade traumatisierten Kinder die Einrichtung und ihre Bezugspersonen nicht verlassen, sondern auf Angebote vor Ort angewiesen sind. Unser Ziel ist es, durch ein unverbindliches Spielangebot Kinder und Jugendliche zu begleiten und ihnen  eine Beschäftigung anzubieten, die der Gewaltprävention dient.

Jeweils 2 Fachkräfte begleiten die Kinder für 2 Stunden. Der Start dieser Spielstunden ist eine gemeinsame Dialogrunde, in der die Kinder über ihre Bedürfnisse und Erlebnisse berichten. Hier hoffen wir auf Dolmetscher aus der Einrichtung und werden unsere päd. Fachkräfte danach aussuchen und schulen.

Anschließend geben unsere Fachkräfte/Pädagogen ein Angebot vor und binden die Kinder in das Geschehen ein. Dabei werden Regeln abgesprochen und auf die Einhaltung derselben geachtet, sowohl durch die Fachkräfte als auch durch die Kinder. Die Kinder lernen, dass eine Regelverletzung anderen Kindern wehtun kann.

Der Abschluss einer solchen Spieleinheit ist immer ein gemeinsames Spiel, bei gutem Wetter sollte es auf den angrenzenden Wiesen oder bei schlechtem Wetter ein Gesellschaftsspiel im Spielmobil und einer anschließenden „Schnuckerrunde“ sein. Das gemeinsame Essen bringt viel Freude und Verständnis füreinander.

Hin und wieder werden die Fachkräfte auch reizvolle Spielangebote in der näheren Umgebung der Flüchtlingseinrichtung anbieten, z.B. Spielplätze oder Ähnliches. Dies gilt bei den Kindern als besonderes Highlight.

Unser Anliegen dabei ist, dass die Kinder ihren Sozialraum besser kennenlernen, andere Angebote erleben und in der Nachhaltigkeit auch mit Kindern die sie durch uns besser kennengelernt haben ihre Freizeit sinnvoller und gewaltfrei gestalten können.

Unser Spielmobil benötigt immer wieder neue Spielsachen, vor allem Geräte, die den Bewegungsdrang der Kinder entgegenkommen. Durch den häufigen und manchmal stürmischen Gebrauch der Gegenstände müssen wir doch häufig Dinge ersetzen.

Es sind immer mindestens zwei pädagogisch geschulte MitarbeiterInnen dabei, die sowohl das Spielmobil fahren als auch die Kinder betreuen. Sie bekommen eine Aufwandsentschädigung, was uns eine zuverlässige Anzahl an MitarbeiterInnen sichert.

Antragsteller

  • Frauenzentrum-Huckarde 1980 e.V.
    Projektbetreuerin:
    Helma Huste

Finanzierungsbedarf

  • 6.500 Euro

  • Spendenstand: 1.540 Euro

Spendenstand

Bild Spendenbarometer 10 Prozent

Projekt 9

  • Spendenstand
    1.540 Euro
  • Spendenziel
    6.500 Euro

Projektspendenkonto

Spendenkonto

Kreiskirchenkasse Dortmund
BIC
DORTDE33XXX
IBAN

DE33 4405 0199 0001 0611 00
Sparkasse Dortmund
Stichwort:
spendobel/Projekt 9